Nach Arsen im Reis hat die Presse einen neuen Aufhänger für Schreckensmeldungen gefunden: Lektine.
Das sind Inhaltsstoffe in pflanzlichen Nahrungsmitteln, die schlimmer sein sollen als Gluten.
Hier ist ein beispielhafter Artikel, der das ausführlich darstellt: Begrenzen Sie die Lektine
Dazu kurz folgendes:
- Die Sache mit den Lektinen ist so weit ich das überblicken kann vor allem im Tierversuch getestet. Diese Erkenntnisse kann man nicht einfach auf Menschen übertragen.
- Es wirkt sich auf die Verträglichkeit von Lektinen aus, wenn man Milchprodukte, Nachtschattengewächse und Produkte wie z. B. Avocados und Rohmilch in seiner Ernährung hat. Wer sich so ernährt, ist potentiell eher gefährdet, den Darm zu schädigen. Die Lektine sind dann noch ein schädigender Faktor obendrein.
Lektine in der MB-Heilküche
Die MB-Heilküche würde ich als "lektinarm" bezeichnen. Denn die wirklich schlimmen Sachen lassen wir sowieso weg:
- Weizen
- Milchprodukte
- Nachtschattengewächse
Auf der Liste mit Lektinen stehen noch Hülsenfrüchte, aber die sollte man sowieso nur in kleineren Mengen essen. Jedenfalls ist das meine Empfehlung, weil sie nicht bekömmlich sind in größeren Mengen.
Außerdem werden Getreide und Hülsenfrüchte eingeweicht. Das Einweichen entfernt unter anderem Lektine.
Fazit: Ich würde mich nicht um die Lektine kümmern.
Wer sich nach der MB-Heilküche ernährt, ist davon nicht betroffen.

Comments are closed.