Eigenverantwortung übernehmen

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 

der folgende Text ist starker Tobak. Dafür möchte ich mich gleich vorher entschuldigen. Ich bitte Euch alle, meine Ausführungen auf keinen Fall persönlich aufzufassen!  🙂 



Diese Vorwarnung vorausgeschickt, geht es heute um das Thema Opferhaltung.

Speziell geht es um die Opferhaltung, die uns als hilflose Wesen vor den "Göttern in Weiß" Hilfe suchen läßt, weil etwas weh tut und merkwürdige lästige Symptome uns quälen. 

Ich schreibe "uns", aber eigentlich meine ich Euch. 😉

Denn ich habe vor vielen Jahren aufgehört, bei Ärzten Hilfe zu suchen. Nachdem man mich für "austherapiert" erklärt hatte, habe ich Ernährung und Naturmedizin gelernt, um mir selbst helfen zu können. 

Eigenverantwortung übernehmen

Außer zum Zahnarzt gehe ich zu keinen Ärzten mehr, auch und erst recht nicht zu sogenannten Vorsorgeuntersuchungen. Niemals.

Somit habe ich die Eigenverantwortung für meine Gesundheit übernommen und genau dazu möchte ich Euch auch ermuntern.

Allein wer die Ernährung nach der MB-Heilküche lernt, ist schon einen Riesenschritt in Richtung Eigenverantwortung gegangen. 

Rat suchen 

Das heißt aber nicht, dass nun niemand mehr zu Ärzten gehen sollte. Im Gegenteil. Wenn man nicht weiterkommt oder ernsthaft krank ist, ist es klug, Rat zu suchen.  

Mein spezieller Tipp für die Auswahl des Arztes ist: Je weniger fachärztliche Ausbildung, desto größer ist die Chance, einen guten Rat zu bekommen. 🙂 

Ich würde mit Hashimoto-Symptomen lieber zum Hausarzt als zum Endokrinologen gehen.

Noch besser: Ich würde mich und alle Familienmitglieder selbst behandeln. Ich finde nämlich, dass die Medizin in die Familie gehört. Wer jetzt denkt: Die Heilpraktiker die spinnen! sollte bitte weiterlesen.  

Hausmedizin

Das Wissen über Hausmedizin und Ernährung ist uns schon lange abgenommen worden.

Spätestens als ungefähr im Jahre 1843 Tabletten entwickelt wurden, fand ein Übergang von der Volksmedizin zur Schulmedizin statt. 

Die aufkommende Chemie-Industrie hat uns das traditionelle Wissen über Ernährung und Heilbehandlung und somit die Eigenverantwortung weggenommen und wir haben das zugelassen.

Heutzutage ist es Teil des Lebens geworden, die Verantwortung für die Gesundheit an Mediziner abzugeben. Man muss genau machen, was sie sagen - oder vielleicht doch nicht?

Ich denke, man hat immer die Wahl und zwei Wege tun sich auf:

  • ein einfacher,  bequemer Weg mit Tabletten, aber mit körperlichem Unbehagen 
  • oder einen aufwändigeren Weg über die Ernährung, dafür mit enorm höherer Lebensqualität
  • dazu kommt die Behandlung mit sanfter Pflanzenmedizin, Hausanwendungen, Leberreinigung etc. mit der man Symptome ohne Nebenwirkungen lindern kann

Wer für sich die Entscheidung trifft, sich auf den Weg zur Eigenständigkeit zu machen, hat viele Schritte vor sich.

  • neue Ernährung lernen und anwenden
  • lernen, den eigenen Körper zu beobachten und achtsam damit umgehen 
  • Medikamenteneinnahme überdenken

Von der Heilwirkung der Ernährung sollte man keine Wunder erwarten, sondern eine Politik der kleinen Schritte befolgen.

  • dranbleiben und nicht denken, dass mit dem neuen Essen plötzlich alles gut wird
  • wissen, dass es Aufs und Abs geben wird und sowohl die Medikamente als auch das Essen immer wieder angepasst werden müssen

Gesünder ohne Medikamente

Damit bin ich bei dem entscheidenden Punkt zu Medikamenten angekommen. Allen Leuten, die welche nehmen, möchte ich folgendes zu bedenken geben:

Wer wirklich gesünder werden will, kommt nicht umhin, das eigene Verhältnis zur Medizin zu überprüfen und zu ändern.

Denn Medikamente unterdrücken nur Symptome.

Heilung ist das nicht.

Das Überdenken passiert nicht von einem auf den anderen Tag, sondern ist ein Weg. Jeder steht an einer anderen Strecke dieses Weges.

Die einen müssen viel lernen, den anderen fehlt nur noch ein Schritt. 

Aber alle müssen lernen, die Eigenverantwortung für die Gesundheit zu übernehmen. Was heißt das?

  • Konkret heißt das, aus der eigenen Opferrolle herauszukommen. Denn wer bei gesundheitlichen Beschwerden zum Arzt/Heilpraktiker geht und dort Hilfe sucht, verhält sich wie ein Opfer. Anstatt selbst aktiv zu werden, sucht man passiv nach Hilfe.
  • Diese Opferhaltung ist normal und wird von der Gesellschaft akzeptiert. Nur wer sich so verhält, bekommt Anerkennung und ist in Gemeinschaft.

Sei kein Opfer mehr

Niemand kann dafür, sich mal wie ein Opfer verhalten zu haben und braucht sich keine Vorwürfe zu machen.

Ich sage nicht: „Selber schuld, warum rennst du zum Arzt und schluckst das Zeug.“ Nein, so meine ich das nicht, das wäre dumm von mir. Schließlich wird jeder in unserer Gesellschaft überall dazu aufgefordert, zu Ärzten zu gehen und brav die Medizin zu nehmen. Es ist unsere gewohnte Lebensweise.

Nur muss jeder allein mit den Konsequenzen umgehen.

Kaum jemand weiß, was Medikamente im Körper anrichten. Denn das Wissen über die negative Spätwirkung von Medikamenten wird unter Verschluss gehalten. 

  • Gesundheitliche Folgen von Medikamenten kann man nicht loswerden. Sie wirken auch Jahre später nach. So ähnlich wie Drogen, die in Jugendjahren konsumiert wurden. Ich kenne Leute, die 30 Jahre später plötzlich wieder auf einem Trip waren, ohne jemals wieder Drogen genommen zu haben.
  • Ich behaupte: Nur wer synthetische Medikamente nimmt, hat Aussichten auf Demenz-Krankheiten wie Alzheimer. Das ist nur eine Behauptung von mir. 

Opfer jammern

Woran erkennt man, dass man tief drin sitzt in der Opferfalle?

Die Haupttätigkeit von Opfern ist Jammern.  

Wer wissen will, was ich mit Jammern meine, braucht nur mal nachzuschauen zum Beispiel in einer der vielen Facebook-Gruppen.

Doch stopp! Das war kein guter Tipp, ich würde dort lieber nicht nachschauen, denn es bringt absolut nichts, sich in eine Gruppe von Opfern zu begeben. Dort findet man nicht eine einzige Information, die weiterhilft.

Besser ist es, aktiv zu werden und die Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen.

Und genau das habt Ihr alle hier im Online-Programm bereits getan und seid auf dem Weg!  

Information führt raus aus der Opferhaltung

Information ist der erste Schritt zur Eigenverantwortung.

  • Wer informiert ist, kann handeln und ist kein Opfer mehr.
  • Mit den Informationen zur Ernährung ist man unabhängig von den vielen Versprechungen in Büchern und Internet.
  • Wer informiert ist, baut keine überzogenen Erwartungen auf und geht realistisch an die Heilung heran.
  • Mit all den Informationen über Ernährung kehrt man immer wieder auf den Weg der Heilung zurück.
  • Wenn es mal schlecht geht, dann braucht man nicht alles hinzuwerfen und zu denken, dass es irgendetwas anderes geben muss, was helfen kann. 

Und dann hört die Suche nach Hilfe auf. 



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