Leber

Helferlein für Leber und Darm

Die vielen guten natürlichen Arzneien, Hausmittel und Wickel aus der Naturheilkunde sind willkommene Helferlein bei Schmerzen und Beschwerden.

Auch unterstützen sie ein schwaches Organ entweder um aus einem Tief rauszukommen oder als lebenslange Krücke.  

Man sollte allerdings nicht denken, dass natürliche Medizin allein gesund macht. Gesund ist man mit der richtigen Ernährung, die einen starken Darm ohne Entzündungegarantiert. 

Alle Organe arbeiten zusammen

Der Grundgedanke in der Naturheilkunde ist die Ganzheitlichkeit des Menschen. Es klappt nämlich nicht, ein Organ nach dem anderen zu behandeln. Alle Organe arbeiten zusammen. Das ist wie ein Orchester. 

Ist ein Organ mal schwach, springt ein anders aushilfsweise ein und übernimmt einen Teil der Aufgabe. Das darf natürlich nicht zu lange geschehen, dann erschöpft das Helfer-Organ. 

Wer in diesem Stadium zur Schulmedizin geht, bekommt eine falsche Therapie. Denn dort wird das Helfer-Organ behandelt und das eigentlich kranke Organ bleibt unbeachtet.

Die Leber zuerst

Trotzdem sollte man sich auch mal symptomatisch einem einzelnen Organ zuwenden, vor allem wenn es um zentrale große Organe geht wie Leber und Darm. 

Konkret heißt das: Wenn der Darm krank ist, wird zuerst die Leber unterstützt.  

Die ganze Zeit und überall ist die Rede vom Darm und nun soll man sich zuerst um die Leber kümmern? 

Ja, das ist richtig, weil im physiologischen Ablauf der Verdauung die Leber dem Darm vorgeschaltet ist. 

Betroffen ist in der Regel auch die Galle und die Bauchspeicheldrüse, aber die Leber ist die Zentrale des Stoffwechsels. Deshalb erreicht man am meisten, wenn man zuerst diesem großen Organ hilft. Hier sind ein paar Tipps dazu: 

1

Kein rohes Obst

Eine Zeit lang (4 Wochen?) kein rohes Obst, damit Darmgärung vermieden wird. Später kann wieder Obst gegessen werden, aber lieber nicht roh, sondern als Kompott gekocht. 


Natürlich auch keinen Kaffee, Tee, Alkohol ...

2

Ausschlafen

In der Naturheilkunde heißt es: "Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit". Wer ständig müde ist, hat ein Problem mit der Leber. 


Richtig ausschlafen wäre gut und bedeutet auch, Stress aus der Lebensweise zu vermindern und abzuschaffen.


Ein wesentlicher Stressfaktor ist Sport, jedenfalls zu viel und zu lange. Dazu gibt es Erfahrungsberichte in der Lektion.

3

Medikamente reduzieren

Wer Schilddrüsenmedikamente nehmen muss, sollte mindestens anstreben, die Dosierung zu mindern. Besser wäre auszusteigen, soweit das geht. Auch andere Medikamente sollten minimal dosiert sein und letztendlich wegfallen können. 


Der Grund ist, dass der Körper diese chemischen Mittel als Gift betrachtet, das über die Leber entsorgt und über die Nieren ausgeschieden werden muss. 


Merke: Die Leber kann nicht gesünder werden, wenn immer wieder Gifte zugeführt werden. 

4

Umweltgifte vermeiden

Gifte aus der Umwelt sind in den Nahrungsmitteln drin, deshalb empfehle ich Bio-Ware und auch Bio-Kosmetik.


Merke: Alles was auf die Haut oder in die Haare gegeben wird, gelangt über die Blutgefäße in die Leber. Unter der Haut liegen winzige Gefäße, die die Gifte aufnehmen und in den Blutkreislauf transportieren.

5

Trinkwasser filtern

Das Trinkwasser ist leider nicht so sauber wie uns die Wasserbetriebe erzählen. Trotz Reinigung sind zum Beispiel Rückstände von Medikamenten enthalten, die über den Urin ausgeschieden wurden und über Rohre in die Gewässer gelangen. Viele Rückstände von Medikamenten passieren die Filterstationen im Wasserwerk und gelangen zurück in unser Trinkwasser.

Leber reinigen und stärken

Bitte beachtet bei den folgenden Empfehlungen, dass es zuviel sein könnte, alles auf einmal anzuwenden. Es kann aber auch sein, dass die Leber genau diesen Input braucht. Findet es heraus!  


Sucht Euch raus, was genau jetzt passt und schaut später noch mal rein und mact  weiter. Denkt dran: Ihr seid monatelang in diesem Kurs und habt genügend Zeit. 🙂 

1

Leberreinigungs-Kur

Bei schlechten Leberwerten oder gerne auch früher, vor allem bei Einnahme von Medikamenten empfehle ich die Knoblauch-Zitronen-Kur. 


Wer ausgestiegen ist aus Medikamenten, soll nicht denken, dass man auch die Wirkungen sofort los ist. Eine Kur kann dabei helfen, Rückstände auszuscheiden.

2

Leberwickel

Am besten wird der Wickel abends im Bett gemacht: 


  1. einen warm-feuchten Waschlappen auf den rechten Rippenbogen legen und mit einem trockenen Tuch abdecken. 
  2. Wer mag, kann darauf noch eine mäßig warme Wärmflasche legen. 
  3. Der Wickel verbleibt mindestens 15 Minuten. 

Wie lange macht man diesen Wickel?

Ich habe die Leberwickel vier oder fünf Abende angewendet und nach dem ersten Mal habe ich so gut und durchgehend geschlafen wie schon seit Jahren nicht mehr.  Das hat mir wenigstens die tägliche Unruhe und Angstzustände genommen.

3

Gerstengras  

Liefert Chlorophyll und entspannt die Leber. Es ist genauso ratsam zu nehmen wie grünes Blattgemüse zu essen.



4

Radieschenblätter

Wenn es frische Blätter vom Gemüse gibt, sollte man sie so oft wie möglich verwenden.


Besonders geeignet sind Blätter von Radieschen. Man kann sie pürieren und in der Miso-Gemüsesuppe kurz mitkochen.

5

Mariendistel

Man kann unterstützend ein Mittel einnehmen wie z.B. Mariendistel, das als pflanzliche Arznei in der Apotheke erhältlich ist.  


Auch Artischocke ist eine Pflanze zur Unterstützung der Leber. Manchmal ist es angebracht, beide Mittel zu nehmen.

Kein Mariendistelöl

Dick weiß belegte Zunge

Verdauung hat sich fast reguliert, z.T. sogar 2 x täglich Stuhlgang (manchmal noch etwas zu hart am Anfang) , leichter Gewichtsanstieg, nur noch selten Blähungen, Gefühl des "Verhungern müssen" ist weg, Art des Herzrasens hat sich verändert (statt Raser meistens nur noch Herzschlagstolpern), ich friere weniger.


Fragen und Tipps

Trockene Augen

nach Entfernung der Gallenblase


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