Nicht mit Butter kochen und braten

Warum Butter zum Kochen nicht geeignet ist 

Mit Butter zu kochen und zu braten kann besonders für die Schilddrüse belastend sein und Entzündungen fördern.

Bio-Butter schmeckt und besonders verträglich ist die Bio-Sauerrahmbutter, weil sie leicht vorgegärt ist. Das gilt aber nur für die kalte Butter z.B. auf dem Brot.

Problematisch wird Butter, wenn sie stark erhitzt wird. Denn sie enthält Milcheiweiß und Milchzucker und diese verbrennen schnell. Schon bei mittlerer Hitze entstehen dabei:

  • oxidierte Fettsäuren
  • bittere Verbrennungsstoffe
  • entzündungsfördernde Abbauprodukte (z. B. sogenannte AGEs)

Diese Stoffe belasten den Körper und können:

  • Schleimhäute reizen (Hals, Rachen, Speiseröhre, Darm)
  • Entzündungen verstärken
  • das Immunsystem stressen
  • Autoimmunreaktionen anfeuern
  • die Schilddrüsenfunktion bremsen

Typische mögliche Reaktionen:

  • Kratzen im Hals
  • Engegefühl oder „Kloß“ im Hals
  • Hustenreiz
  • Völlegefühl, Magen-Darm-Reizung
  • Müdigkeit, Druck am Hals, depressive Verstimmung

Für Menschen mit Schilddrüsenknoten oder entzündlichen Prozessen kann das die Symptome direkt verstärken.

Warum das besonders die Schilddrüse betrifft

Alles, was den Körper oxidativ stresst, erhöht Cortisol — und Cortisol bremst die Schilddrüse.

Verbranntes Fett ist oxidativer Stress pur.

Gleichzeitig ist Butter als Milchfett schleimbildend und eine unnötige zusätzliche Belastung für viele Menschen mit:

  • empfindlicher Verdauung,
  • Reflux oder Halsreiz,
  • Histamin-Empfindlichkeit
  • entzündlicher Darmwand

Wenn sie dann noch verbrannt ist, reagiert die Schleimhaut sofort.

Wie Butter sinnvoll verwendet werden kann

Butter ist nicht „verboten“ — sie sollte nur nicht erhitzt werden.

Gut geeignet

  • kalt oder leicht warm auf fertige Speisen geben
  • zum Verfeinern und für den Geschmack (z.B. auf dem Getreidebrei 🙂 )

Nicht geeignet

  • zum Braten, Rösten, Grillen
  • für hohe Temperaturen in der Pfanne oder im Ofen


Bessere Fette zum Kochen & Braten

  • Kokosfett, weil es sehr hitzestabil ist
  • Ghee, weil kein Eiweiß und Zucker enthält 
  • spezielles Bio-Bratfett 


Liebe Jutta, danke für die genaue Antwort, sehr hilfreich und damit ist auch noch der letzte Irrtum, so hoffe auch:), vom Tisch gefegt. Einfach super, dass Du einem selbst die Erfahrung machen lässt, nur so bringt es etwas, auch wenn ich es -zugegeben- manchmal lieber als Rezept hätte à la " Jetzt nimmst Du das und tust das..." aber der Schaden wäre gross und die Heilung klein. Mit lieben Grüssen, Kathi


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