Warum Omega-3 bei Entzündungen?
Wenn im Körper „Feuer“ brennt, braucht er Bausteine, um dieses Feuer wieder herunterzufahren. Omega-3-Fettsäuren gehören genau zu diesen Bausteinen. Sie liefern Stoffe, die der Körper nutzt, um entzündliche Prozesse zu beruhigen.
Warum Lebertran?
Lebertran ist ein echter Klassiker. Er enthält Omega-3 in gut verwertbarer Form, dazu Vitamin A und D – eine Kombination, die besonders dann nützlich ist, wenn das Immunsystem Unterstützung braucht oder der Körper zu entzündlichen Reaktionen neigt.
Warum Lachsöl?
Lachsöl ist die moderne Alternative zum Lebertran. Es liefert ebenfalls reichlich Omega-3, ist gut verträglich und lässt sich unkompliziert in den Alltag einbauen – ganz ohne „Kindheitserinnerungen“.
Warum Fisch so gut ergänzt
Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen enthalten pflanzliches Eiweiß, werden aber nicht von allen vertragen und machen nicht richtig satt. Kombiniert man sie mit Lachs oder anderem Fisch, wird das Eiweiß vollständiger und die Mahlzeit hält länger vor.
Nicht erst auf Entzündungen warten
Fisch liefert Omega-3, Vitamin D und gut verfügbares Eiweiß. Das ist nicht nur dann sinnvoll, wenn der Körper schon „muckt“, sondern vor allem als Vorsorge. Regelmäßiges Fischessem hält den Stoffwechsel stabil.
Warum das auch für Kinder wichtig ist
Kinder benötigen Fisch als sichere Quelle für Vitamin B12 wichtig für Wachstum, Nervensystem und Konzentration.
Wie oft gibt es Lachs?
Zwei- bis dreimal pro Woche Bio-Lachs oder andere fettreiche Kaltwasserfische sind eine gute Orientierung.
Ich empfehle Bio-Lachs als sicherere Wahl, gerade wenn es Entzündungen gibt. Wer sich gesund fühlt, kann auch den Fjord-Lachs aus dem Supermarkt nehmen - bitte selbst entscheiden.
Zubereitungsvorschläge
Am besten mit Haut
Lachs mit Haut ist am besten, weil der wertvolle Tran direkt unter Haut liegt.
Wenn ohne Haut, dann darauf achten, dass kein Tropfen von dem wertvollen Fett verloren geht!
Tipps für die Lachs-Küche

Bio-Lachs mit Haut gibt es abgepackt
dran denken: Fisch stets ausgleichen mit Zitrone
Fisch = yang
Zitrone = yin

Lachs in der Misosuppe
Fisch (ohne Haut) in die heiße Misosuppe geben und ein paar Minuten ziehen lassen - nicht mehr kochen!
Besonders gut paßt Kokosmilch dazu. Diese sollte allerdings kochen, deshalb gleich am Anfang dazugeben im Verhältnis 1/2 Wasser : 1/2 Kokosmilch.

Miso-Gemüsesuppe mit Lachs

Suppe mit Lachs und Kokosmilch
Dünsten im Sieb
Schnelle, einfache Art zu garen.

Tipps zum Braten
So garen die Stücke gleichmäßig:

In der Regel ist die Scheibe Lachs auf der einen Seite (Bauch) dünner als in der Mitte.
Damit ein gleichmäßiges Garen möglich ist, schneidet man dieses Stück an, aber nicht durch.
Fischstück umdrehen und das angeschnittene Stück anlegen.


Braten in der Pfanne
Lachs von beiden Seiten etwas salzen und im Kokosfett bei geringer Hitze kurz braten.
In der Mitte soll der Lachs noch glasig sein.
Entweder vor dem Braten salzen oder nach dem Braten mit Shoju/Tamari würzen.


Viel Geschmack im Bratensatz
Bratensatz nicht wegtun, sondern als krosse Einlage für Suppen verwenden oder über den gebratenen Lachs geben.
Das Fett aus der Pfanne gut ausschaben, anderweitig verwenden oder über den Fisch oder Reis geben.
Tipp: Den Bratensatz am nächsten Tag verwenden. Zum Beispiel Rührei darin zubereiten. hmm ... 🙂
Fehler beim Braten vermeiden
Tipps zum Garen
Fisch einfach auf Gemüse legen. Kleinere Scheiben nur für die letzten Minuten, nicht fest werden lassen!

Lachs auf Zucchini

Lachs-Forelle
Lachs beizen = Graved Lachs




Wenn das Stück klein ist, läßt es sich nicht so gut in dünne Scheiben schneiden.
Serviert wird der Lachs in Würfeln oder in relativ dicken Scheiben.
Lachs als Brotbelag

für unterwegs

Butterbrot mit Lachs
Würzen mit Meerrettich
Lachs mit Meerrettich würzen.
Frisch gerieben oder aus dem Glas.

Wildlachs

Das Folgende ist kein Witz, sondern die praktische Anwendung der Gesetzmäßigkeiten von yin und yang, die die Basis der Makrobiotischen Heilküche sind:
Wildlachs eignet sich für Menschen, die mehr Durchsetzungskraft brauchen, zum Beispiel in einem wichtigen Gespräch. Man kann zum Frühstück Wildlachs essen, um sich zu stärken.
So wie der wilde Lachs gegen den Strom schwimmt so kann man diese Energie für sich spüren. Man ist stärker und lässt sich nicht so leicht zurückdrängen.
Doch Achtung: Wer zu oft Wildlachs isst, wird sehr schnell merken, dass dies zu unbändigem Süßhunger führt. Deshalb lieber Wildlachs nur für den Ausnahmefall servieren.

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