Vererbte Krankheiten?

Mich erreichte diese Nachricht: 

"Da ich von beiden Elternteilen erblich belastet bin (beide Basedow mit operativer Entfernung von Teilen der Schilddrüse), habe ich immer wieder meine Werte kontrollieren lassen (nicht die Antikörper) und es war nie was auffällig.

Allerdings habe ich seit ich denken kann mit Allergien und Darmproblemen zu tun, was ich durch Weglassen von Kuhmilcheiweiß, Gluten und Zucker gut in den Griff bekam.

Als ich im letzten Herbst heftige Gliederschmerzen und Herzstolpern bekam, ging ich zu einem Internisten, der nur Privatpatienten behandelt. Herz einwandfrei, Leber einwandfrei, Lunge desgleichen, auch sonst nichts - bei der Ultraschalluntersuchung stellte er fest: Hashimoto. Die Laboruntersuchungen ergaben dann einen Wert von TPO 120. Ergebnis: nicht behandlungsbedürftig, man könne dann ja später Hormone substituieren. Aber in der Liquidation stand dann als Diagnose: Hashimoto."

Mein Kommentar 

Ich zerlege mal die Nachricht in kleine Abschnitte und antworte darauf: 

Basedow ist nicht erblich 

"Da ich von beiden Elternteilen erblich belastet bin (beide Basedow mit operativer Entfernung von Teilen der Schilddrüse), habe ich immer wieder meine Werte kontrollieren lassen (nicht die Antikörper) und es war nie was auffällig."

So wie alle Autoimmunkrankheiten ist auch Basedow niemals erblich, sondern erworben. Es mag eine genetische Disposition geben, aber ob es zum Ausbruch der Krankheit kommt, hängt immer von den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ab.

Einfach ausgedrückt kann man sagen,

"vererbt" werden nicht die Krankheiten,

sondern die falschen Ernährungsgewohnheiten

Deshalb bekommen Kinder die gleichen Krankheiten wie die Eltern.  

Kranker Darm als Weg in die Autoimmunkrankheit

"Allerdings habe ich seit ich denken kann mit Allergien und Darmproblemen zu tun, was ich durch Weglassen von Kuhmilcheiweiß, Gluten und Zucker gut in den Griff bekam."

Allergien und Darmprobleme stammen vom Leaky-Gut-Syndrom (Löcher im Darm), das nur bei entsprechender Fehlernährung entsteht.

Milch, Weizen und Zucker haben starken Einfluss auf Symptome. Es kann sein, dass von früher Kindheit an die Darmprobleme aufgebaut und damit der Weg in die Autoimmunkrankheit geebnet wurde.

Ernsthafte Symptome

"Als ich im letzten Herbst heftige Gliederschmerzen und Herzstolpern bekam, ging ich zu einem Internisten, der nur Privatpatienten behandelt. Herz einwandfrei, Leber einwandfrei, Lunge desgleichen, auch sonst nichts ... Ergebnis: nicht behandlungsbedürftig, man könne dann ja später Hormone substituieren." 

Dieses "nichts" sieht nur die Schulmedizin so. In der Realität bahnen sich Krankheiten Jahre vorher an.

In der Naturheilkunde gibt es diverse Möglichkeiten der Früherkennung, eine der besten scheint mir die Irisdiagnose zu sein. Wie immer ist es eine Herausforderung, einen dafür qualifizierten Behandler zu finden. 

  • Deshalb ist es erfreulich, dass bereits mit der Ernährung gegengesteuert wird.  

Denn es geht um das Immunsystem und das kann man nicht behandeln. 

Aber mit der Ernährung kann man das Immunsystem stärken und so den weiteren Krankheitsverlauf stoppen.

Gliederschmerzen und Herzstolpern würde ich ernst nehmen. Dazu wird es keine Labordiagnose in der Schulmedizin geben. Man merkt es dort erst, wenn das Vollbild der Krankheit da ist. 

Internisten sind Schulmediziner (egal ob Privat oder Kasse). Die Laboruntersuchungen stellen immer erst manifeste Krankheiten fest.  Auf diese Untersuchungen kann man leider gar nichts geben, wenn das Ergebnis "einwandfrei" lautet. Schon eine Woche später kann es anders aussehen. 

Ich empfehle allen Betroffenen, die Aussagen von Ärzten bei chronischen und unklaren Krankheiten stets kritisch zu hinterfragen. Zum Beispiel kann man Bücher lesen wie die von Dr. Berndt Rieger, einem Naturarzt, der selbst Internist ist und die Szene durchschaut. 

Ich würde mich nicht von den Symptomen gefangen nehmen lassen und unbeirrt weiterhin kochen. Die MB-Heilküche kann Wunder bewirken - damit meine ich die vielen Krebsheilungen. 

Fehldiagnose 

"Aber in der Liquidation stand dann als Diagnose: Hashimoto."

Was der Arzt auf seine Rechnung schreibt, ist für die Krankenversicherung bestimmt und keine Diagnose, noch nicht einmal ein Befund. Das darf man nicht auf die eigene Gesundheitssituation beziehen. 

Zwar wird die Rechnung sich auf die Untersuchung beziehen, aber man sollte sich nach dem richten, was in der Sprechstunde gesagt worden ist. Privatpatienten wissen das meistens. 

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