Die fernöstliche Medizin sagt: Die Leber regiert den Zorn, Aggressionen und Ärger. Und wer sich ärgert, kann schlecht einschlafen. Nach dieser Sichtweise kann eine angespannte Leber die Ursache sein.

Eine Möglichkeit, die Leber zu entspannen ist der gute alte Leberwickel. Er gilt traditionell als Mittel, um sich wieder fit und munter zu fühlen – und die Ruhe selbst zu sein.  🙂

Der Leberwickel ist ein altbekanntes Hausmittel, dem eine anregende Wirkung auf die Entgiftungsleistung der Leber zugeschrieben wird.

In ganzheitlichen Betrachtungen wird auch davon ausgegangen, dass die Schilddrüse besser funktioniert, wenn die Leber entspannt und gut durchblutet ist. Denn Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen – deshalb kann ein Leberwickel auch die Schilddrüse positiv beeinflussen.

Symptome

Auf Leberkrankheiten sollte man nicht warten, denn die Leber leidet still und ohne Schmerzen zu verursachen.

"Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit" lautet der altbekannte Satz aus der Naturheilkunde. 

Danach zeigt sich Leberschwäche hauptsächlich durch:

  •  Müdigkeit, Energielosigkeit
  • Konzentrationsschwäche 
  • Bauchumfang kann zunehmen.

Sogar wenn die Leber schon sehr belastet und krank ist, zeigen sich immer noch keine eindeutigen, sondern nur unspezifische Symptome.

  • Beobachtungen zufolge kann sich bei Fettleber oder bei Gallenblasensteinen der Stuhl lehmfarben verfärben.
  • Juckreiz wird ebenfalls beschrieben, wenn die Gallensäuren nicht richtig abtransportiert werden.
  • Ein deutliches Nachlassen der Lebenskraft / Vitalität kann aus ganzheitlicher Sicht auftreten, wenn Nährstoffe nicht mehr ausreichend verwertet werden.

Stadien

Wie in der Naturheilkunde üblich, unterscheidet man verschiedene Stadien der Leberbelastung:

  1. Stadium: frühe Störung der Leber, es gibt nur schwache Symptome wie ungeduldig oder gereizt sein, oft müde und schlapp sein
  2. Stadium: chronische Belastung der Leber: nach naturheilkundlicher Einschätzung können sich Jahre später grenzwertige oder bedenkliche Leberwerte zeigen, die Müdigkeit ist stark ausgeprägt.
  3. Stadium: im Spätstadium treten auch manifestere Lebererkrankungen wie chronische Entzündungen oder Hinweise auf eine Leberzirrhose auf.

Was sind Leberwerte?

Sind die Leberzellen geschädigt, zeigen sich im Labor bestimmte Enzyme erhöht. In der Schulmedizin gilt die Faustregel: Je höher der Anstieg, desto schwerwiegender könnte die Erkrankung sein.

  • Gamma-GT ist ein Leberwert, der häufig als erster ansteigt und auf eine mögliche Reizung oder Belastung der Leberzellen hinweisen kann.
  • Oft wird auch das Bilirubin bestimmt. Eine Erhöhung gilt als möglicher Hinweis auf einen Gallestau – beispielsweise im Zusammenhang mit Gallensteinen. Dabei wird in manchen Fällen Juckreiz beobachtet, wenn die Gallensäuren nicht richtig abtransportiert werden.

Erkrankungen der Leber 

Von einer Fettleber spricht man, wenn der Fettgehalt der Leberzellen übermäßig hoch ist. In der medizinischen Literatur werden Übergewicht, Alkoholmissbrauch und langfristige Medikamenteneinnahme häufig als Ursachen genannt.

  • Aber auch wer niemals Alkohol trinkt und schlank ist, kann eine nicht-alkoholische Fettleber entwickeln. Nach naturheilkundlicher Einschätzung kann diese durch Gärung im Darm entstehen – als Folge ungünstiger Ernährungsgewohnheiten.

Leberentzündungen (Hepatitis) können akut oder chronisch verlaufen. Bekannt sind die Formen Hepatitis A, B und C.

Bei lang andauernden Entzündungen kann sich – laut schulmedizinischer Sichtweise – eine Leberzirrhose entwickeln. Dabei ist das Lebergewebe vernarbt und die Funktion der Leber stark eingeschränkt.

Wer mehr zum Thema wissen möchte, findet Links auf der Übersichtsseite: Leber & Darm

Wann tut der Leberwickel gut und wann nicht?

Wer den Wickel macht, sollte vorher die möglichen Reaktionen kennen. 

Dabei kommt es stets darauf an, in welchem Stadium man sich befindet und ob Medikamente genommen werden.

Wohltuende Entspannung kann der Leberwickel insbesondere im frühen Stadium (Stadium 1) bringen – also dann, wenn noch keine manifesten Erkrankungen vorliegen.

Natürlich kann man den Wickel in jedem Stadium anwenden – wichtig ist nur, sich bewusst zu machen, dass damit keine Krankheiten geheilt werden können.

Der Wickel gilt als unterstützende Maßnahme und kann zu einem besseren Schlaf beitragen.

Wenn allerdings nicht gleichzeitig die Ernährung korrigiert wird, bringt er in der Regel nur eine Linderung von Symptomen – was ja auch schon eine tolle Sache ist, nicht wahr? 🙂

Achtung bei Einnahme von L-Thyroxin

Wie immer kann eine naturheilkundliche Anwendung individuell auch ins Gegenteil umschlagen. Das kann vor allem dann passieren, wenn gleichzeitig Medikamente wie Schilddrüsentabletten wie L-Thyroxin genommen werden.

Was ist daran problematisch?

  • Der Leberwickel gilt als entspannende Maßnahme für die Leber – sie kann dadurch möglicherweise leichter arbeiten.
  • dadurch wird auch die Tätigkeit der Schilddrüse reguliert
  • In der Folge könnte die zuvor verordnete Dosierung der Schilddrüsentabletten nicht mehr passen – mit möglichen Symptomen wie Herzklopfen, Nervosität oder Schlafproblemen.

Menschen mit anhaltenden Schlafproblemen kommen gelegentlich auf den Gedanken, einen Zusammenhang mit Schilddrüsentabletten zu prüfen.

Ich habe mehrfach festgestellt, dass sich der Schlaf nach Absetzen oder Umstellung der Medikation verbessert hat, wie bei dieser Teilnehmerin:

"Kurzes Feedback: Ich habe schon längere Zeit ein warmes Frühstück mit Miso, Kokosfett und Kuzu eingeführt. Beim letzten Besuch beim Endokrinologen empfahl er mir, Thyroxin von 75 auf 50 zu setzen und nur 4x die Woche zu nehmen. Seitdem kann ich durchschlafen!!!"


Die Teilnehmerin hat diese Tipps beherzigt: Was ist ein gesundes Frühstück?

Wann ist der Leberwickel kontra?

Bei Schmerzen oder akuten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sowie in der Schwangerschaft sollte der Leberwickel nur nach Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson und mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Nicht anwenden, wenn die Wärme des Wickels die Schmerzen verstärkt.

So wird der Leberwickel gemacht

Der feucht-warme Leberwickel gilt als wohltuend und entspannend. Deshalb ist es besonders praktisch, wenn er abends im Bett zum Einschlafen aufgelegt wird.

Schön ist es natürlich, wenn das jemand sorgend übernimmt, aber es geht auch allein. 

Man braucht:

  • 1 Waschlappen
  • 1 Handtuch
  • warmes Wasser, nicht zu heiß

Den Waschlappen in warmes Wasser tauchen und nicht so fest auswringen.

Achtsam auf den rechten Rippenbogen legen.

Das trockene Handtuch falten und darüber legen, damit die Wäsche nicht nass wird.

Der Wickel verbleibt für etwa 10-15 Minuten.

Variation: Auf den Wickel eine warme Wärmflasche legen und für ca. 30 Minuten belassen.

Man kann den Vorgang auch wiederholen.

Reaktionen auf den Leberwickel

  • Häufig berichten Anwender, dass die erste Wirkung ein rasches Einschlafen ist.
  • Aus naturheilkundlicher Sicht entspannt der Wickel die Leber, was mit einer verbesserten Durchblutung in Verbindung gebracht wird. In ganzheitlichen Modellen wird angenommen, dass dadurch auch die Aktivierung der Schilddrüsenhormone begünstigt wird.
  • Besonders spannend ist die Reaktion auf der psychischen Ebene. Es wird berichtet, dass nachts intensiver geträumt wird als sonst. Auf Träume sollte man achten – und sich nicht wundern, wenn drastische Bilder auftreten. In der fernöstlichen Lehre wird davon ausgegangen, dass sich angestaute Emotionen wie Ärger oder Aggressionen im Schlaf lösen können.

"Ich habe den Wickel gemacht und hatte in der Nacht Albträume, die mich mehrmals geweckt haben. Das war ungewöhnlich, da ich normalerweise wie ein Stein schlafe. Ich werde es aber wiederholen und beobachten, was dann passiert."

Petra, 39

Na, dann gute Nacht! 😉 

Hilfe für Leber und Schilddrüse

Wer Reaktionen auf den Leberwickel spürt, könnte weiterkommen mit weiteren Maßnahmen für die gesunde Leber.

Aus meiner Sicht bietet das Kochen nach der Makrobiotischen Heilküche dauerhafte Unterstützung für Leber und Schilddrüse.

Teilnehmerinnen berichten über erstaunliche Veränderungen:

"Meinem Bauch ging es schon Jahre nicht mehr so gut!"

"Ich bin geistig den ganzen Tag wach."

 "Seit ich meine Ernährung auf MBH umgestellt habe, bin ich von Tag zu Tag vitaler."

Und wer so fit ist, kann natürlich auch abends gut einschlafen.

Ich wünsche guten Schlaf mit dem Leberwickel! 🙂

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Hallo, ich bin

Jutta Bruhn

Autorin, Heilpraktikerin und Gründerin der Makrobiotischen Heilküche.
Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Ernährung Körper und Seele ins Gleichgewicht bringt.

In meinen Programmen und Ebooks zeige ich, wie einfache, warme und natürliche Küche Beschwerden wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme oder hormonelle Unruhe spürbar lindern kann – ganz ohne Diät oder Medikamente.

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information rund um Ernährung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verdacht auf eine Erkrankung wenden Sie sich bitte an eine ärztliche oder medizinische Fachperson.

Beitrag aktualisiert am 18.12.2025


    1. Hallo Anna,
      solche Reaktionen können nach naturheilkundlicher Erfahrung auftreten, wenn die Leber in einen Entlastungsprozess kommt. Oft lassen sie nach, sobald sich die Regulation stabilisiert.

      Es scheint jedoch etwas zu geben, das den Körper immer wieder fordert oder belastet. Vielleicht lohnt sich ein Blick auf mögliche Einflussfaktoren wie Medikamente, Umweltstoffe, Ernährung oder emotionale Spannungen?

      Herzliche Grüße

  1. Hallo liebe Frau Bruhn, nachdem mir mein Osteopath letzte Woche Leberwickel empfohlen hatte, bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich habe die Leberwickel vier oder fünf Abende angewendet, und nach dem ersten Mal habe ich so gut und durchgehend geschlafen wie schon seit Jahren nicht mehr.
    Jetzt ist es so, dass ich vergangene Woche eine Lebensmittelvergiftung hatte, und gestern dann wieder Probleme bekam, und mich übergeben musste. Hinzu kommt, dass mein Vitamin D Wert bei 15 liegt, und ich seit Montag Vitamin D Öl (20 Tropfen täglich, 20.000 I.E) einnehme, und ich mich fühle, als ob ich „vergiftet“ wäre. Und ja, ich denke, ich bin in einem Hashimoto-Schub (Kropfbildung, starke Unruhe, Gereiztheit etc). Ist es sinnvoll, die Leberwickel weiter anzuwenden? Das hat mir wenigstens die tägliche Unruhe und Angstzustände genommen.
    Vielen lieben Dank und entschuldigen Sie bitte meine umfangreiche Nachricht.
    Liebe Grüße, Doina

    1. Hallo Doina,

      viele Menschen berichten, dass der Leberwickel in akuten Phasen beruhigend wirkt und das Nervensystem entlastet. Wenn Sie eine positive Wirkung gespürt haben, kann es sinnvoll sein, behutsam damit weiterzumachen – sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen.

      Aus naturheilkundlicher Sicht kann es auch hilfreich sein, den Körper mit einem „Anti-Entzündungs-Programm“ zu unterstützen – natürlich immer ergänzend zur ärztlichen Betreuung.

      Hier klicken zum Ebook

      Herzliche Grüße

  2. Hallo Frau Bruhn!
    Seit ca. 4 Wochen ernähre ich mich nach Ihrer MBH. Und komme sehr gut damit zurecht. 1 mal pro Woche mache ich einen Reisfasten Tag. Da ich mich da immer zittrig, schwach und schwindlig fühle, gebe ich immer 1 Löffel Kokosöl hinzu.
    Heute habe ich zusätzlich einen Leberwickel gemacht. Mir geht es wirklich schlecht, ich fühle mich krank. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Das Herz klopft links den Hals hoch, kalte Hände und Nase, Speichelfluss, Niessattacken, kratzen im Hals machen mich skeptisch. Ich leide an einer ausgeprägten HIT und habe 4 Schilddrüsenknötchen. Was kann die Ursache für meine Reaktion sein?
    Ich habe gelesen, dass man bei Magen-Darmgeschwüren keinen Leberwickel machen soll. Könnte ein solches Geschwür für meine Reaktionen verantwortlich sein?
    An der Trinkmenge kann es nicht liegen, ich habe ca. 4 Liter Wasser getrunken.
    MfG Astrid

    1. Hallo Astrid,

      per Internet kann und darf ich natürlich keine individuellen Gesundheitsauskünfte geben.

      Die beschriebenen Symptome könnten in ihrer Gesamtheit auf eine Überreaktion des vegetativen Nervensystems hindeuten – das ist aus der Ferne aber selbstverständlich nicht zu beurteilen. Im Beitrag habe ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man den Wickel nicht fortführen sollte, wenn man sich danach kranker fühlt als vorher.

      Außerdem: 4 Liter Wasser pro Tag sind nach meiner Einschätzung deutlich zu viel. Ich würde das persönlich nicht empfehlen. Ein Zuviel an Wasser kann – auch laut medizinischer Quellen – Risiken bergen, Stichwort Wasservergiftung.

      Liebe Grüße
      Jutta

  3. Liebe Jutta. Mit großem Interesse habe ich Ihre Ausführung zum Leberwickel gelesen.
    Da ich auch ein absoluter Vertreter der Entgiftung bin, habe ich zwei Leberreinigungen hinter mir (mit Grapefruit-Olivenöl ect, kennen Sie sicher). Leider bin ich bei beiden Reinigungen nachts in tiefe Ohnmacht gefallen, so dass ich vermute, mein Körper mag diese Prozedur nicht. Denken Sie, dass der Leberwickel eine denkbare Alternative wäre oder hab ich ähnliche Abwehrreaktionen zu befürchten?
    Liebe Grüße. Mandy

    1. Hallo Mandy,

      aus naturheilkundlicher Sicht ist es wichtig, solche Kuren immer im Zusammenhang mit einer umfassenden Ernährungsumstellung zu sehen. Einzelmaßnahmen – wie z. B. ein Leberwickel – wirken nur begrenzt, oder es können, wie in deinem Fall beschrieben, auch stärkere Reaktionen auftreten.

      Naturheilkunde ist ein ganzheitlicher Prozess.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  4. Hallo – wow – das hätte ich nicht gedacht. Habe zwei Abende hintereinander den Leberwickel gemacht, da ich seit Tagen kalte Füße habe und mich eine leichter Harnwegsinfekt begleitet. Am 1. Abend dachte ich die Bettflasche sei zu warm, da ich ein Gefühl hatte wie wenn die Haut etwas zu heißes ertragen muss. am 2. Abend füllte ich die Wärmflasche nur mit Wasser aus dem Hahn, aber das Gefühl war das Gleiche. Nachts dann unglaubliche Träume – wie das ganze düstere Energie kommt zum Vorschein. Am Tag dann warme Füße – juhu – und ein unglaubliches Phlegma – was mir auch mal gut tut!
    Heute jedoch am 2. Morgen und schon in der Nacht Schmerzen im Leberbereich wie wenn etwas verbrannt ist. Vor dem Spiegel, ich schaute extra, ist die Haut normal, nicht gerötet. Die Schmerzen haben mich jedoch fast die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Jetzt ist es nach einer Stunde walken etwas besser. Eigentlich wollte ich die Leberwickel 2 Wochen hintereinander machen, bin jetzt jedoch verunsichert. Normalerweise deuten Leberscherzen ja schon auf eher schwerwiegend Erkrankungen derselben hin. Dankeschön und herzliche Grüße Maria

    1. Hallo Maria,

      da hat der Leberwickel ja ganz schön was in Bewegung gebracht!

      Nein, aus meiner Sicht ist es eher unwahrscheinlich, dass die Schmerzen direkt von der Leber stammen. Häufig berichten Frauen mit Schilddrüsenthemen über Gallensteine, die ähnliche Beschwerden im rechten Oberbauch verursachen können. Dazu findest du mehr in diesem Beitrag: Gallensteine als Folge von Schilddrüsen-Unterfunktion.

      Natürlich kann es auch eine ganz andere Ursache haben – das lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen.

      Mein persönlicher Rat: Setzen Sie auf eine Ernährungskorrektur mit der Makrobiotischen Heilküche, damit der Körper wieder in Balance kommt und der Prozess sanft weitergehen kann.

      Liebe Grüße Jutta

  5. Hallo Frau Bruhn,
    Ich habe jetzt schon zweimal einen Leberwickel gemacht.
    Nach dem ersten habe ich nach der zweiten Nacht mich übergeben müssen.
    Bei dem zweiten hatte ich in der darauf folgenden Nacht starke Bauchschmerzen, musste mich aber bisher zum Glück noch nicht übergeben.
    Haben diese Vorfälle etwas mit dem Leberwickel zu tuen oder ist das einfach nur Zufall, dass ich das immer danach bekomme?
    Ich würde mich sehr über ihre Antwort freuen, Liebe Grüße.

    1. Hallo,

      nein, aus naturheilkundlicher Sicht ist das eher kein Zufall. Wenn die Leber angeregt wird, können sich auch andere Organe bemerkbar machen. In der Erfahrungsheilkunde wird beschrieben, dass sich dabei Stauungen oder Blockaden lösen – und das kann sich im Körper durchaus intensiv bemerkbar machen. Manche empfinden solche Reaktionen sogar als belastend oder krankheitsähnlich.

      Ein sanfterer Einstieg kann mit einer Knoblauch-Zitronen-Kur versucht werden, die traditionell zur Unterstützung der Leber eingesetzt wird.

      Im Ebook habe ich viele dieser Reaktionen und ihre Deutung ausführlich beschrieben – mit zahlreichen Erfahrungsberichten.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. hallo Frau Bruhn

    mit Interesse habe ich von ihrer Ernährung bei hashimoto gelesen. Ich habe eine Frage dazu: Ich habe die Basedowscheautoimmunerkrankung gibt es dafür auch eine ernährungsweise?

    1. Hallo Ursula,

      ja, die hier vorgestellte Ernährung ist auch aus meiner Sicht bei Schilddrüsenüberfunktion geeignet – insbesondere, weil es sich um eine ausgleichende, beruhigende Basis-Ernährung handelt.

      Erfahrungsberichte zeigen, dass sich auch bei Basedow positive Veränderungen zeigen können.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  7. Liebe Frau Bruhn,
    den Leberwickel empfinde ich als sehr angenehm! Wäre es eine gute Idee, den Waschlappen in basisches, statt „normales“, Wasser zu tauchen und dann aufzulegen?
    Liebe Grüße, Su

    1. Hallo Su,
      das klingt nach einer interessanten Idee. In der Naturheilkunde wird angenommen, dass sich Gewebssäuren im Bindegewebe – besonders im Bereich über der Leber – sammeln können.
      Versuch es doch mal und berichte uns davon!

      Liebe Grüße Jutta

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