Den ganzen Herbst und Winter bis weit ins Frühjahr hinein bekommt man den Hokkaido-Kürbis, der ursprünglich von der japanischen Insel Hokkaido stammt.
Manche Leute nennen ihn wie ich liebevoll „Hokki“.

Der Stiel muss dran sein
Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass ein Stück vom getrockneten Stiel noch am Kürbis dran ist, denn sonst fängt er in kurzer Zeit an, genau am Stielende matschig zu werden und zu verderben.
Sollte das passieren, kann man das unansehnliche Stück vom Hokkaido-Kürbis großzügig ausschneiden und den unversehrten Rest noch verwenden.
Unbeschädigte Kürbisse mit Stiel lassen sich monatelang lang bis ins späte Frühjahr hinein problemlos lagern. Wenn man sich einen Wintervorrat anlegen möchte, sollte allerdings der Raum nicht beheizt sein.

Ob man einen grünen oder einen orangen Hokkaido-Kürbis nimmt, ist Geschmackssache. Der grüne ist der ursprüngliche und schmeckt noch besser als der orange.
Keine Arbeit mit schälen
Es hat sich wahrscheinlich rumgesprochen, dass man den Hokkaido-Kürbis mit Schale verzehren kann. Er muss vor dem Zubereiten nur gut von Sand und Schmutz gereinigt werden. Ich nehme dazu eine spezielle Gemüsebürste aus Bambusborsten. Damit wird er unter fließendem Wasser gründlich abgebürstet.

Danach halbiert und teilt man den Kürbis mit einem großen Messer. Oft eignet sich hierfür ein Messer mit Wellenschliff wie das große Brotmesser am besten.
Mit einem scharfkantigen Esslöffel lassen sich die Kerne leicht auslösen.
Rezept: Schlichte Hokkaido-Kürbis-Suppe
Zutaten für 2-3 Portionen
- 2 große Zwiebeln (wichtig!)
- 2 Esslöffel Kokosfett
- 1/2 Hokkaido-Kürbis
- ca. 1/2 Liter Wasser
- Salz
- Shoju (Sojasoße) oder Tamari zum Abschmecken
Zubereitung
- Zwiebel schälen und grob würfeln. Im Kokosfett glasig werden lassen.
- Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. In etwa 1 Min rührbraten (ähnlich wie anschwitzen).
- Wasser auffüllen, so dass der Kürbis knapp bedeckt ist. Salzen und in ca. 20 Minuten gar kochen.
- Den fertigen Kürbis mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Die Konsistenz sollte nicht zu dick sein.
- Mit Shoju (oder Tamari) abschmecken.
TIPPS:

paßt im Herbst: Kürbiskernöl darüber geben
Sind die Rezepte alle für Morbus Basedow geeignet?
Hallo Carola, ja, die Rezepte eignen sich bei allen Autoimmunkrankheiten. Man muss aber mehr tun, als Rezepte nachzukochen, siehe diesen Erfolgsbericht. LG Jutta
Ich habe die Kürbissuppe nachgekocht und es war einfach und sehr lecker.
Danke für die gute Beschreibung.
das freut mich!
Das sieht ja richtig toll aus. Probiere gerne mal neue Rezepte aus und dieses wird einiges der nächsten sein. Vielen Dank dafür.