Candida ist eine Hefepilzbesiedlung im Körper, über die vor einigen Jahren viel gesprochen wurde. Heute ist es stiller geworden um das Thema.
Das heißt aber noch lange nicht, dass weniger Menschen damit zu tun haben. Im Gegenteil, Candida ist weit verbreitet und aktuell wie eh und je.
Auffällig ist, dass in der Praxis immer häufiger die Diagnose "Histaminintoleranz" gestellt wird, was manche als Hinweis auf eine mögliche Beteiligung von Candida deuten.
Welche Beschwerden macht Candida?
Beschwerden bei einer möglichen Candida-Besiedlung zeigen sich anfangs oft unspezifisch und werden daher häufig nicht weiter beachtet.
All diese Beschwerden sind so weit verbreitet, dass kaum jemand damit zum Arzt läuft.
Hinter solchen und vielen anderen Symptomen vermuten manche eine Beteiligung von Candida.
Bekannt ist, dass viele dieser Symptome in Zusammenhang gebracht werden mit:
und vielen anderen Erkrankungen.
Noch vor wenigen Jahrzehnten berichteten Frauenärzte selten über das Auftreten von Candida albicans in der Vaginalflora. Heute gilt er als so verbreitet, dass viele Gynäkologen ihn als „normal“ einstufen.
Fragt man Hautärzte nach häufigen Pilzerkrankungen, fällt häufig der Name „Candida“.
Nächste schlechte Nachricht:
Bei Frauen mit nachgewiesenem Vaginalpilz deuten manche Untersuchungen darauf hin, dass auch der Darm betroffen sein könnte – ein möglicher Rückzugsort für Candida, wie es in einigen amerikanischen Studien beschrieben wird.
Auch bei Säuglingen wird zunehmend von hartnäckigem Windelpilz berichtet – oft verursacht durch Candida.
Drei Gründe für den Ausbruch von Candida
Verschiedene Fachquellen nennen vor allem drei Faktoren, die mit der zunehmenden Verbreitung von Candida in Verbindung gebracht werden:
Grund Nr. 1: Häufige Anwendung moderner Medikamente
Antibiotika zerstören neben Krankheitserregern auch die „freundlichen“ symbiontischen Bakterien des Darms, die im natürlichen Gleichgewicht eine Rolle bei der Regulation von Pilzen spielen können. Ähnlich die in der Krebsbehandlung eingesetzten Zytostatika und Röntgenstrahlen: Sie vernichten nicht nur Krebszellen, sondern auch die nützlichen Darmbewohner.
Auch durch den Einsatz von Kortison und Antibabypille kann sich die Hormonlage verändern und das Immunsystem beeinflusst werden – was nach Einschätzung einiger Fachleute günstige Bedingungen für Pilzbesiedlungen schaffen kann.
Selbst frei verkäufliche Mittel wie Schmerzmittel stehen im Verdacht, die Immunabwehr zu beeinflussen – was laut manchen Beobachtungen die Ausbreitung von Pilzen begünstigen könnte.
Grund Nr. 2: Überfütterung mit Zucker
Morgens Marmeladenbrötchen, Müsli mit Früchten, später Jogurt und Schokoriegel, mittags Pizza aus der Mikrowelle oder Spaghetti mit Tomatensoße, zum Nachtisch Tiramisu, nachmittags Kaffee und Kuchen, im Stau noch schnell ein halbe Tafel Schokolade, abends Knabberzeug plus Orangensaft und Alkohol.
Alle diese intensiv beworbenen und folglich nicht ganz zufällig von Konsumenten hochgeschätzten Kohlenhydrat-Bomben lassen wahrscheinlich auch Candida bombig gedeihen.
Schon bei Kindern finden Ärzte immer öfter Candida im Darm. Kein Wunder, wenn man bedenkt, welche Mengen an Süßigkeiten und überzuckerten Speisen und Getränken sehr viele Kinder und Jugendliche heutzutage vertilgen.
Grund Nr. 3: Umweltgifte
Aus naturheilkundlicher Sicht wird vermutet, dass die Immunabwehr durch die Vielzahl an Umweltbelastungen – von Pestiziden über Holzschutzmittel und Amalgam bis hin zu Konservierungsstoffen und Strahlenbelastung – beeinträchtigt werden kann. Manche vertreten die Ansicht, dass der Körper dadurch anfälliger für mikrobielle Besiedlungen sei.
Wo kann man sich mit Candida anstecken?
Der Pilz ist an vielen Orten in unserer Umwelt ständig vorhanden: Er saß vermutlich schon immer auf Obst, Gemüse, Brot und war zumindest in geringen Keimzahlen auf der Haut, im Mund im Darm und an den Genitalien vieler Menschen nachweisbar.
Ein geschwächtes Immunsystem und eine stark kohlenhydratreiche Ernährung (z. B. viel Brot, Nudeln etc.) gelten als Faktoren, die ein Umfeld schaffen können, in dem sich Candida leichter vermehren kann.
Candida gehört zu den sogenannten opportunistischen Mikroorganismen. Opportunistisch bedeutet, dass sich der Pilz explosionsartig vermehrt, wenn man ihm eine günstige Gelegenheit gibt.
Und dann, wenn er sich erst in höheren Keimzahlen im Körper befindet, können laut naturheilkundlicher Sichtweise auch Beschwerden auftreten – eine Regulation über das Immunsystem wird dann als schwieriger beschrieben.
Candida kann in verschiedenen Körperregionen überleben und laut manchen Beobachtungen immer neue „ökologische Nischen“ im Körper finden.
Woran kann man selbst Candida erkennen?
Folgende Symptome könnten je nach individueller Situation zutreffen:
Wer mehr als fünf dieser Beschwerden in letzter Zeit bei sich beobachtet hat, könnte laut Aussagen mancher Fachquellen Anlass haben, über eine mögliche Candida-Besiedlung nachzudenken.
Beispielfall
Eine Leserin schreibt: "Ich habe seit Jahren eine leichte Unterfunktion. Mit der Zeit habe ich immer mehr Nahrungsunverträglichkeiten bekommen, die aber im Blut gar nicht nachgewiesen werden konnten. Und so würde ich von Ärzten nur belächelt und mir wurde gesagt, dass das nicht sein kann, dass mir von Milch schlecht wird, dass ich Flashs nach dem Essen bekomme, auch Kopfschmerz und Schwindel, ein Gefühl als wäre ich leicht betrunken.
Abnehmen ist seit Jahren auch nicht möglich.
Letztes Jahr wurde dann (von einer ganzheitlich arbeitenden Ärztin) ein sogenanntes Leaky-Gut-Syndrom vermutet. Jetzt sollte ich versuchen (,langsam), wieder „normal“ zu essen. Bloß, ich bin verwirrt. Die Symptome haben sich teilweise geändert, mal ist es besser, mal wieder so wie damals. Die Schilddrüsenwerte sind unverändert.
Ich weiß nicht mehr weiter. Hashimoto wurde bei mir nie in Erwägung gezogen."
Wie kommt es, dass ein Pilz derart vielfältige Symptome verursachen kann?
Wie erkennt man Candida in der Medizin ?
Die Antwort lautet: Mitunter zunächst gar nicht.
Denn nicht alle Ärztinnen und Ärzte beziehen die Möglichkeit einer Candida-Besiedlung in ihre Differentialdiagnose ein – insbesondere dann, wenn es um unspezifische Beschwerden geht, wie sie zuvor beschrieben wurden.
Also tippen viele Mediziner auf andere, aus ihrer Sicht naheliegendere Ursachen und therapieren entsprechend:
Unter Pilzexperten kursiert daher der Satz:
„Wer nicht an Pilze denkt, findet sie nicht“.
Wie wird die Diagnose Candida gestellt?
Fasst eine Ärztin oder ein Arzt eine Candidiasis als Möglichkeit ins Auge, ist die Diagnostik in der Regel nicht aufwendig.
Zunächst wird häufig nach den oben genannten Symptomen gefragt, außerdem können Mund- und Vaginalbereich auf sicht- oder riechbare Hinweise auf eine Pilzbesiedlung untersucht werden. Auch Laboruntersuchungen werden oftmals veranlasst, um einen eventuellen Verdacht auf Candida weiter abzuklären.
Informationen über eine mögliche systemische Beteiligung liefert häufig auch die Untersuchung auf Candida-Antikörper im Blut. Stuhluntersuchungen gelten in der Praxis außerdem als hilfreiches Instrument, um das Ausmaß einer möglichen Besiedlung besser einschätzen zu können.
Wie wird Candida behandelt?
Die richtige Behandlung bei Candida sollte mit der Ärztin/dem Arzt abgesprochen werden.
Ein Punkt jedoch gilt als unstrittig und wird von vielen Fachleuten gleichermaßen betont:
Candida oder Folge von Antibiotika-Einnahme?
Und was ist, wenn es gar nicht um Candida geht?
Ganz ähnliche Beschwerden wie oben beschrieben können auch im Zusammenhang mit Darmschäden auftreten, die nach der Einnahme bestimmter Antibiotika beobachtet wurden – etwa im Rahmen eines sogenannten antibiotika-assoziierten Reizdarms. Dazu zählt auch das häufig verordnete Metronidazol.
Richtige Ernährung bei Candida
Mit großer Vorsicht zu genießen sind folgende Lebensmittel, wenn eine Candida-Belastung vermutet wird oder der Darm durch Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten ist:
Aber auch hefebasierte Produkte und Lebensmittel, die durch Pilzgärung entstehen – wie etwa Schimmelkäse oder Essig – gelten aus naturheilkundlicher Sicht als problematisch.
Begründung: Es wird vermutet, dass ein durch Candida sensibilisiertes Immunsystem bei manchen Menschen ähnlich auf harmlose Pilzbestandteile in Lebensmitteln reagiert – mit Beschwerden, die allergischen Reaktionen ähneln.
Das sollte man essen
Statt dessen zu empfehlen ist eine möglichst naturbelassene Kost aus frisch zubereiteten Zutaten wie
Dem entspricht die Makrobiotische Heilküche, die auf dieser Webseite vorgestellt wird.
Wer nicht nur medizinisch richtig behandelt wird, sondern auch längerfristig auf eine gesunde Kost umsteigt, kann die Chance auf eine spürbare Besserung seiner Beschwerden erhöhen.
Viele berichten außerdem davon, dass sich durch eine solche Ernährungsweise auch das körperliche und geistige Leistungsvermögen verbessert hat. 🙂

Karen Acuff
Quelle: Dem Beitrag liegt das Buch "Die Anti-Hefepilz-Diät" (vergriffen) von Karen Acuff zugrunde.
Die Autorin war viele Jahre lang Leiterin eines Gesundheitszentrums in Schweden.
Hallo, ich bin
Jutta Bruhn
Autorin, Heilpraktikerin und Gründerin der Makrobiotischen Heilküche.
Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Ernährung Körper und Seele ins Gleichgewicht bringt.
In meinen Programmen und Ebooks zeige ich, wie einfache, warme und natürliche Küche Beschwerden wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme oder hormonelle Unruhe spürbar lindern kann – ganz ohne Diät oder Medikamente.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information rund um Ernährung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verdacht auf eine Erkrankung wenden Sie sich bitte an eine ärztliche oder medizinische Fachperson.
Beitrag aktualisiert am 03.01.2026



Hallo Jutta,
wie Sie bereits gesagt haben mit einer Ernährungsumstellung kann man vieles ins Gleichgewicht bekommen. Aber der Candida Pilz muss doch trotzdem abgetötet werden. Wie tötet man diesen ab der schon Jahrzehnte lang im Körper ist ohne ins Blut zu gelangen?
Hallo Lisa,
das was Sie schreiben, ist die Sichtweise der Schulmedizin: Pilze müssen „abgetötet“ werden.
In der Naturheilkunde sieht man es anders. Dort geht man davon aus, dass der Körper – genauer gesagt das Immunsystem – den übermäßigen Pilzbefall selbst zurückdrängen und abbauen kann, wenn das innere Milieu wieder ins Gleichgewicht kommt.
Das bedeutet: Statt den Pilz zu bekämpfen, liegt der Schwerpunkt auf der Ernährung und Lebensweise. Wenn Sie sich in die naturheilkundliche Sicht vertiefen möchten, können Sie z. B. in den Arbeiten von Dr. med. Thomas Weiss nachlesen, wie dieser Zusammenhang beschrieben wird.
Herzliche Grüße
Bei mir wurde Candida im Darm diagnostiziert und ich bekam am 07.05.2024 für 4 Wochen Nistatin verschrieben und halte strikte Diät. Im Oktober soll ich an den Nebenhöhlenpolypen operiert werden. Soll ich das durchführen ? Mein Bedenken ist, dass durch die Vollnarkose und Tabletten der Candida wieder das wachsen anfängt.
Hallo Gabriele,
diese Bedenken würde ich teilen. 🙁 Allerdings kann und darf ich hier per Kommentar im Internet keine Beratung geben, ich bitte um Verständnis.
Vielleicht ist der Hinweis hilfreich, dass es sich bei dem Thema Polypen um eine ähnliche Thematik handelt wie bei Schilddrüsenknoten. Die Entfernung ist lediglich die Behandlung des Symptoms, der ursächliche Prozess läuft im Hintergrund weiter. Weil es dabei auch um Stoffwechselstörungen geht, kann die Ernährung hilfreich sein.
Meine Empfehlung: sofort starten mit der Makrobiotischen Heilküche!
Herzliche Grüße
Liebe Jutta,
seit gut 2 Monaten versuche ich mich nach MBH zu ernähren .Habe wegen Candida auf alles Süße verzichtet.
Jetzt meine Frage. Kann ich langsam mit etwas Kompott nach deinen Rezepten beginnen? Was hältst du von Xylit zum Süßen?
Danke
Liebe Grüße
Margrit
Hallo Margrit,
ja, natürlich können Sie versuchen, wie das Süße bekommt. Es ist nicht richtig, auf alles Süße zu verzichten.
Wenn ich Xylit empfehlen würde, hätte ich das erwähnt.
Herzliche Grüße
Liebe Jutta,
danke für Deine Antwort.
Wünsche Dir ein frohes Weihnachtsfest.
Herzliche Grüße,
Margrit
Guten Tag Frau Bruhn,
ich habe die Candida-Diät drei Monate gemacht und es ging mir deutlich besser. Nun habe ich mich testen lassen und der Pilz war weg, sodass ich langsam mit einer parallen Aufbaukur für den Darm wieder mit Zucker anfangen durfte ….leider hab ich die Symptome gleich wieder bekommen nachdem ich den ersten Zucker zu mir nahm. Sind solche Rückfälle normal?
Viele Grüße
Maike
Hallo Maike,
ja, jedes kleine bißchen Zucker läßt den Pilz wieder aufblühen. Deshalb ist Obst so problematisch.
Es ist ein Irrtum, dass der Pilz weggeht. Denn eigentlich ist er normal in der Darmflora. Bei falscher Ernährung sprießt er immer wieder.
Als „Candida-Diät“ empfehle ich die Ernährung nach der MB-Heilküche auf Dauer.
Liebe Grüße
Hallo Jutta,
Ich bin beim Surfen im Internet auf diese Seite gestoßen, habe mir die Ebooks heruntergeladen und bin restlos begeistert.
Ich leide seit vielen vielen Jahren an Allergien (wobei ich das Gefühl habe, es werden immer mehr), allergischem Asthma, einem Hautpilz u.v.m. Weiterhin nehme ich auch L-Thyroxin.
Ich habe jetzt den Verdacht, dass ich einen Candida-Pilz habe (seit frühester Kindheit regelmäßige Einnahme von Antibiotika). Ich wohne im Süden von Berlin und suche eine Arzt, der sich mit dieser Problematik auskennt. Kannst Du mir behilflich sein?
Da diese Diagnose noch nicht richtig gestellt ist, kann ich trotzdem mit der Ernährungsumstellung anfangen? Oder soll ich lieber warten, bis die Diagnose gestellt ist (ich habe Sorge, dass die Werte verfälscht werden)?
Vielen Dank vorab
Ela
Hallo Ela, freut mich, dass mein Programm Anklag findet. 🙂
Candida zu diagnostizieren ist so eine Sache für sich.
1. Es ist schwierig, dafür ärztliche oder heilpraktische Hilfe zu finden. Denn es wird sich kaum jemand bereit erklären, nur den Test zu machen. Das geht gar nicht, denn der ist Teil der Therapie.
2. Ein Test sagt nicht wirklich viel aus. Der Candidapilz versteckt sich gerne in Darmwindungen und entzieht sich der Testung. Bei falschem Testergebnis ist man ratloser als vorher.
3. Die Pilze sind normale Bewohner des Darms, sie kommen immer dann wieder, wenn die Ernährung nicht stimmt. Ein einziges Eis (Zucker) kann sie jederzeit wieder sprießen lassen.
Man kann sich viel Zeit, Energie und Geld sparen, wenn man auf Tests verzichtet und einfach mit dem Kochen anfängt. 🙂 Wer die Makrobiotische Heilküche richtig umsetzt, kann Allergien bald vergessen. Was nicht bedeutet, dass die Rezepte 1:1 nachgekocht werden müssen/sollen. Es geht darum, die eigene passende Ernährung zu finden. Das dauert Monate. Ich hab sogar Jahre dafür gebraucht. 🙁
Wer Hilfe auf dem Weg sucht, bekommt sie in meinen Kursen.
Nein, nicht auf irgendwelche Tests warten, sondern einfach anfangen – noch heute. Ich wünsche viel Erfolg! 🙂
Liebe Grüße
Jutta
Guten Tag, Frau Bruhn.
Aktuell muss unser elfjähriger Sohn wegen einer beginnenden Lymphangitis, die ihren Ursprung in einer infizierten Wunde am Bein hat, ein Antibiotikum (Amoxicillinum) einnehmen. Er ist ein sehr schlanker Junge (150 cm, 31 kg) mit empfindlichem Verdauungssystem (häufig Stuhlgang und Bauchschmerzen). Sehr gerne hätte ich aus diesem Grund auf ein Antibiotikum verzichtet, was in diesem Fall jedoch ärztlicherseits nicht für möglich gehalten wurde und wir fügen uns der fachmännischen Einschätzung. Welche Maßnahmen kann man zur „Darmsanierung“ insgesamt sinnvollerweise ergreifen? (Die Einnahme von Probiotika wird ja sehr kontrovers diskutiert.) Und außerdem: Ist es möglich, gezielt einem Candida-Befall vorzubeugen?
Seit Jahren besitze ich Ihre Makrobiotische Heilküche in PDF-Format und danke für die darin enthaltenen Ratschläge und Rezepte! Vielleicht haben Sie in diesem speziellen Fall noch weitere Hinweise für uns?
Mit freundlichen Grüßen, Cordula.
Hallo Cordula,
ich bitte um Verständnis, dass ich keine persönlichen Auskünfte geben kann und darf. Ohne Untersuchung und Krankengeschichte ist es nicht möglich, einen Rat zu geben.
Ich empfehle, eine Heilpraktikerin aufzusuchen, die begleitend zu den Antibiotika eine darmaufbauende Kur verordnen wird.
Alles Gute für den Sohn!
Hallo Jutta,
Ich ernähre mich schon seit einem halben Jahr absolut pilzfeindlich. Candida wird aber nicht weniger. Welche Medikamente würden mir denn helfen?
Großen Respekt. Sie überzeugen mich wirklich sehr.
LG, Daniela
Hallo Daniela, zu Medikamenten kann und darf ich hier keine Auskunft geben.
Wie oben im Beitrag ausgeführt, handelt es sich bei Candida um eine Sache der Ernährung. Die Makrobiotische Heilküche hilft! Einfach anfangen. 🙂
Liebe Grüße
Jutta
Liebe Jutta,
aufgrund div. obiger Symptome habe ich den starken Verdacht ebenfalls ein Candida-Patient zu sein…
Nun meine Frage. Ich war kürzlich zur Darmspiegelung, hätte der Candida-Befall dort nicht festgestellt werden müssen?
Vielen Dank für Deine tolle Arbeit und Deine immer sehr informativen Beiträge!
Hallo Meike, danke für das Lob!
Nein, bei einer Darmspiegelung sucht man in bestimmten Regionen des Darms nach Veränderungen im Gewebe wie z.B. Polypen.
Um Candida im Darm (Candida albicans) festzustellen muss ein Abstrich gemacht und eine Kultur angelegt werden. Das Problem bei der Untersuchung besteht darin, dass sich die Pilze oft oder auch in Darmfalten regelrecht verstecken und keiner Untersuchung zugänglich sind. Das Unangenehme daran ist, dass man sich mit einem positiven Bescheid in Sicherheit wiegen könnte, obwohl der Pilz munter weiter wuchert.
Deshalb halte ich es für überflüssig, sich eine Diagnose „Candida albicans“ zu holen, denn das ist ein Spätzustand und Alarm ist angesagt. Der Mensch hat in diesem Stadium schwere Symptome. Aus diesen Symptomen kann man auf einen Pilzbefall schließen.
Besser ist die Selbsteinschätzung nach den im Beitrag genannten Kriterien. Wer diese Symptome hat, kann von Candida-Befall ausgehen, auch ohne Laboruntersuchung.
Die gute Nachricht zum Schluß: Es dauert zwar eine Weile, aber man bekommt Candida mit der MB-Heilküche in den Griff. Dabei muss man wissen, dass der Pilz niemals komplett verschwindet, sondern bei jeder Ernährungssünde mit Zucker wieder da ist. 🙁
Liebe Grüße
Jutta
Hallo Jutta,
sehr schöne Seite, übersichtlich und informativ ohne, dass man von den Informationen überwältigt wird. Danke!
Kann Candida auch zu Akne, speziell am Hals und am Décolleté führen? Bin knapp vierzig, ernähre mich vegetarisch, glutenfrei und ausschliesslich biologisch. Habe bereits einige Leberreinigungen nach Moritz durchgeführt, meditiere regelmässig und dennoch habe ich ständig mit Akne zu kämpfen. Auch knackende und zeitweise Schmerzende Gelenke sind mir nicht unbekannt. Kann man als Vegetarierin sinnvoll eine Candida-Diät durchführen? Wäre eventuell auch bereit ab und zu Fisch oder Hühnersuppe zu essen.
Vielen Dank!
Fanny
Hallo Fanny, dazu würde ich diesen Beitrag lesen: Wie gesund ist vegetarische Ernährung?
Liebe Grüße
Jutta
Hallo Jutta,
bei mir wurde vor ca. 5 Jahren Candida per dunkelfeld diagnostiziert! Bekomme die „Nebenwirkungen“ (Verstopfung, Blähungen,haarausfall, ernergiemangel, scheidenpilz….) nicht in den Griff! Jetzt wollte ich sie mal Fragen, ob sie diesbezüglich einen Kurs anbieten und ob die Rezepte aus ihrem Kochbuch auch für candida-Betroffene passen! Fleisch kann ich jedoch keines essen! Mit Fisch könnte ich mich ab und zu noch anfreunden! Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
LG Miriam
Hallo Miriam, mit „ein paar Tipps“ ist es bei Candida leider nicht getan. 🙁 Zwar kann man sofort den Zucker weglassen, aber das ist nicht alles.
Candida geht meistens mit einem kranken Darm (Leaky-Gut-Syndrom) einher. Der Darm muss sich grundlegend erholen. Das ist ein Programm.
Ja, die Rezepte aus meinem Ebook passen und genauso das Mitglieder-Programm.
Viele Grüße aus Berlin
Jutta Bruhn
Guten Tag.Sehe ich auch so.Hab auch eine Schwermetallausleitung hinter mir ,am Candida Problem hat es aber leider rein gar nichts verändert.
Vielen Dank Frau Bruhn für die vielen hilfreichen Informationen.
Nach den Büchern von Susan Blum und Isabelle Wentz, die die Ernährung als sehr komplex beschrieben, sind Ihre Tipps und Rezepte so klar und alltagstauglich.
Habe seit 2 Monaten auf Gluten verzichtet und vieles geändert. Mit Erfolg! Es geht mir deutlich besser.
Eine Frage hab ich zu Candida. Wie diagnostiziert man die Pilz im Darm? Meine Ärztin weiss es nicht. Ich bin mir vor lauter vielen Darm-Symptomen nicht sicher, was ich alles habe.
Viele Grüsse aus der Schweiz, wo es sich auch herumspricht, was Sie gutes tun.
Gertrud
Hallo Gertrud, ja, so ist es leider. Die Ärzte/innen kennen Candida nicht mal. Da müßten Sie einfach weiter suchen, bis Sie eine finden. 🙁
Es ist auch nicht unbedingt zielführend, eine Diagnose zu haben. Viel wichtiger ist es, sofort mit der Ernährung zu starten! 🙂
Viele Grüße aus Berlin
Jutta Bruhn