Es gibt zwei „Wundermittel“ aus der MB-Heilküche, die dabei helfen können, den Haarausfall zu mildern. Das sind zum einen die Meeresalgen und zum anderen das Kokosfett.

Wer mit diesen beiden Zutaten kocht, hat den Haarausfall hoffentlich bald im Griff!

In diesem Beitrag gebe ich einige Infos zu Meeresalgen und Kokosfett. Das ist nur ein Überblick, wer mehr dazu erfahren möchte, findet weitere Tipps in meinen Beiträgen auf dieser Webseite und natürlich in meinen Kursen.

Für einen Überblick zur MB-Heilküche bitte hier klicken. 

Frau mit langen braunen Haaren von hinten

Haarausfall beginnt oft schon bei früher Unterfunktion

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann bereits viele Jahre oder sogar Jahrzehnte bestehen, ohne dass man das weiß oder im Labor messen kann.

Aber die Beschwerden können bereits da sein und dazu gehört eben auch der Haarausfall.

Sind es nur etwa 100 Haare pro Tag die ausfallen, wird das noch als normal angesehen. Ist es aber nicht.

Auch eine kleine Menge Haarausfall kann mit der Schilddrüsenunterfunktion zu tun haben. Meist ist in diesem frühen Stadium noch keine Diagnose zu stellen.

Im späteren Stadium gehen die Haare manchmal allerdings gleich büschelweise aus.

Haarausfall wegen Nährstoffmangel im Darm

Es erscheint vielleicht merkwürdig, eine Verbindung von Haaren zum Darm herzustellen, aber nach Ansicht der Naturheilkunde gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Haarboden und der Darmwand.

Die Darmwand ist mit Zotten ausgekleidet. Das sind winzig feine Strukturen ähnlich wie sehr dünne Haare. Alle Zotten zusammen bilden einen dichten Saum auf der gesamten Darmwand.

Diese Zotten des Darms sind laufend auf gute Nährstoffe angewiesen. Gibt es einen Mangel an Mineralien und Vitaminen, wirkt sich das auf die Zotten aus.

Gleichzeitig fallen auf dem Kopf die Haare aus.

Haarausfall wegen Eisen- und Zinkmangel?

Manchmal wird Eisenmangel für den Haarausfall verantwortlich gemacht, das kann ich aber aus der Erfahrung nicht unbedingt bestätigen. Viel häufiger scheint ein Mangel an Zink vorzuliegen.

Wer zu wenig Nährstoffe bekommt, sollte sie erst einmal mit qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln auffüllen. Ich empfehle dazu die guten Produkte von der Fa. energy-balance (kein Werbelink, nur eine Empfehlung).

Wichtig: In der Regel werden mit hochwertigen Produkten bessere Ergebnisse erzielt als mit billigen.

Was tun bei Haarausfall?

In der Naturheilkunde wird ja bekanntlich nicht das einzelne Symptom behandelt, sondern der ganze Mensch.

Zur ganzheitlichen Betrachtung gehört die Ernährung.

Speziell bei Haarausfall wegen einer Schilddrüsenunterfunktion gibt es aus der MB-Heilküche ganz spezielle Tipps:

Tipp 1: Mit Meeresalgen kochen

Ausreichend Nährstoffe bekommt man ganz einfach, wenn man täglich mit Meeresalgen kocht.

So machen es die Menschen in Japan und schauen Sie sich mal deren volle Haarpracht an! Dort wird ein Vielfaches der Menge an Meeresalgen gegessen wie bei uns.

Ausführlichere Infos zur Sorte und Zubereitung gibt es in diesem Beitrag: Meeresalgen für gute Nährstoffe

Wichtiger Hinweis: Wer Schilddrüsenmedikamente nehmen muss, sollte die Meeresalgen wegen des Jods sorgfältig vorbehandeln:

  • in reichlich kaltem Wasser einweichen ca. 30 Minuten bis 1 Stunde
  • das Einweichwasser wegschütten
  • die Algen gründlich nachspülen

Weil Jod wasserlöslich ist, ist der meiste Teil nach dem Einweichen und Spülen weg. Und schon sind die Algen meistens bekömmlich.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, weil es schnell zu Erscheinungen der Überfunktion kommen kann wie nervös sein, schlecht schlafen, Herzklopfen und ähnliches. 

Tipp 2: Viel Kokosfett (Kokosöl) essen

Wenn es zu Haarausfall kommt, kann es helfen, täglich Kokosfett zu essen.

Denn Kokosfett soll die Funktion der Schilddrüse ankurbeln und somit auch die Produktion der Hormone. Ich würde das so machen:

  • Zum Kochen kein anderes Fett nehmen als Kokosfett (aufs Brot kommt Bio-Butter, Olivenöl für die Salatsoße).

Das Kokosfett soll eine besonders gute Qualität sein. Davon kann man täglich mehrere Esslöffel verwenden.

Kokosfett für alles nehmen:

Vom Kokosfett sollte man reichlich essen. Nehmen Sie so viel, dass Sie vollständig satt werden, trauen Sie sich!

Als Nebeneffekt erleben Sie womöglich, dass nicht nur die Haare glänzen und voller werden, sondern dass auch das eine oder andere Pfündchen schwindet. 😉 

Denn wer ausreichend gutes Fett bekommt, ist satt und braucht keinen Süßkram zu naschen.

Noch kein Kokosfett in Gebrauch? In diesem Beitrag habe ich mehr zum Einsatz geschrieben: Kokosfett bei Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto

Zusatztipp: Kokosfett als Haarkur

Außerdem eignet sich Kokosfett für Kuren für glänzende schöne Haare und gesunde Kopfhaut. Das geht auf verschiedene Weise:

  • Abends warmes Kokosfett ins Haar einmassieren. Mit einem Handtuch das Kopfkissen schützen. Morgens werden die Haare dann gewaschen.
  • Oder: Direkt vor der Haarwäsche Kokosfett in die Haare geben und in die Kopfhaut einmassieren. Einige Minuten einwirken lassen, dann ganz normal waschen.
  • Oder: Etwas mehr Kokosfett in Haare und Kopfhaut geben und eine Stunde einwirken lassen, dann waschen.
  • Oder: Reichlich Kokosfett auf den Haaren verteilen, eine Duschhaube aufsetzen und ein heißes Bad nehmen oder sich in einem warmen Raum aufhalten, dann Haare waschen.

Eines ist klar: Wer nicht mit strähnigen, öligen Haaren herumlaufen will, muss die Haare nach einer Kokosfett-Behandlung natürlich gründlich waschen.

Man kann diese einfache und sehr preiswerte Kur alle paar Tage wiederholen, je öfter desto besser. Wenn man das regelmäßig macht, sollte das Ergebnis weiches glänzendes Haar sein.

Wer das ausprobiert, schreibt uns doch gerne vom Ergebnis hier unten in den Kommentaren. 🙂 

Hallo, ich bin

Jutta Bruhn

Heilpraktikerin mit über 30 Jahren Erfahrung. Autorin von E-Books und dem Kursprogramm „Schilddrüse managen“. Als Gründerin der MB-Heilküche unterstütze ich Menschen mit Schilddrüsenproblemen, Hashimoto und Verdauungsbeschwerden dabei, Wohlbefinden und Lebensqualität mit einfachem Essen zu fördern. 

veröffentlicht am 01.10.2026


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